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10 Tipps für bessere Keyboard Aufnahmen

10 Tipps zum Keyboard aufnehmen

10 Tipps zum Keyboard aufnehmen

Das Aufnehmen von einem Keyboard zu Hause oder im Tonstudio ist für viele Musiker ein Traum. Dabei gibt es einiges zu beachten, um die optimale Soundqualität zu erreichen: Von der Wahl des passenden Mikrofons über die richtige Gestaltung der Aufnahmeumgebung bis hin zur Optimierung der Aufnahmen am PC. In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf es beim Keyboard aufnehmen wirklich ankommt.

In diesem Artikel erhältst du von unserer erfahrenen Redaktion 10 Tipps, wie du deine Aufnahmen zu Hause oder im Studio auf eine komplett neue Ebene hebst – einfach und ohne viel Know-How oder zusätzliche Ausstattung. Dabei musst du nicht alle Tipps ausnahmslos befolgen – wirklich gute Keyboard Aufnahmen gelingen nur mit unseren 10 Tipps.

Tipp 1: Das passende Keyboard verwenden

Nicht jedes Keyboard eignet sich bedingungslos für die Aufnahme. Insbesondere Studio Keyboards / MIDI Keyboards haben oftmals eine andere Ausrichtung als den absolut besten Sound über die integrierten Lautsprecher. Hier sollte also – wenn möglich – direkt ein E-Piano oder ein Klavier / Flügel genutzt werden. Wenn man allerdings ein hochwertiges Keyboard mit tollem Klang besitzt, dann steht guten Aufnahmen hier nichts mehr im Wege.

Tipp 2: Das optimale Mikrofon verwenden

Das passende Mikrofon zu finden ist eine Kunst für sich. Für die Aufnahme eines Keyboards im Studio oder zu Hause eignen sich vor allem Studio- und Instrumenten-Mikrofone. Hier sollte ein Kondensatormikrofon genutzt werden. Die Membrangröße spielt hier eher eine untergeordnete Rolle – ein XLR Anschluss ist wichtiger für eine gute Klangqualität. Dazu braucht man anschließend noch ein hochwertiges USB Audio Interface.

Tipp 3: Umgebung nicht vergessen

Die Aufnahmeumgebung ist mindestens ebenso wichtig wie die Qualität des Equipments selbst. Nach Möglichkeit sollten sich keine glatten Wände in der Nähe des Mikrofons und des Keyboards befinden. Sollte die Aufnahmeumgebung nicht optimal sein, so kann hier mit einem Reflexionsfilter hinter dem Mikrofon gearbeitet werden. Das erhöht die Klangqualität zum Teil beträchtlich.

Tipp 4: Probeaufnahmen anfertigen

Bevor richtig losgelegt wird, sollten zunächst Probeaufnahmen angefertigt werden. Das hilft dabei, die Aufnahmeumgebung und das verwendete Equipment richtig einschätzen zu können. Erst wenn der Klang der Probeaufnahmen passt, sollte mit dem richtigen Aufnehmen begonnen werden. Vor allem der Gain des Mikrofons und das Setting der Umgebung kann hierdurch optimiert werden.

Tipp 5: Lautsprecher zum Aufnehmen nutzen

Wenn die in das Keyboard integrierten Lautsprecher keine ausreichend gute Klangqualität bieten, kann hier unter Umständen mit externen Studiolautsprechern gearbeitet werden. Hier ist lediglich ein Adapter für den 6,3mm Anschluss der Kopfhörerbuchse am Keyboard nötig. Das Mikrofon wird dann einfach vor den Lautsprechern platziert. Das fördert die Qualität der Aufnahmen deutlich und sorgt für einen ausgesprochen guten Klang.

Tipp 6: Die richtige Software auswählen

Die Software sollte darüber hinaus zum verwendeten Equipment passen. Das Audio Interface kann in der Regel eine höhere Sampling-Rate / Abtastrate als 48 kHz bieten – dies schaffen aber nur sehr wenige DAWs (digital audio workstation) oder Sequencer. Kostenlose Aufnahmeprogramme sind problemlos nutzbar, für gute Aufnahmen sollten jedoch professionellere und hochwertigere Programme genutzt werden.

Tipp 7: Effekte richtig einsetzen

Keyboards bieten häufig Effekte, die den Klang variieren lassen. Diese mögen vielleicht beim regulären Spielen nicht passen sein, auf den Aufnahmen können diese jedoch oft ganz anders klingen. Auch die verwendete Aufnahme-Software bietet häufig integrierte Effekte. Diese sollten auch genutzt werden, um dem Klang den letzten Schliff zu geben. So bekommt man beim Keyboard aufnehmen einen eigenen, individuellen Klang.

Tipp 8: Verschiedene Winkel testen

Der Abstrahlwinkel bei Lautsprechern – egal ob ins Keyboard integriert und extern – unterscheidet sich von Modell zu Modell. Hier sollte daher darauf geachtet werden, dass verschiedene Winkel beim Mikrofon Platzieren getestet werden. Auch das Mikrofon selbst hat eine bestimmte Richtung, aus der Sound bevorzugt aufgenommen wird (das nennt man Richtcharakteristik). Es lohnt sich also durchaus, unterschiedliche Aufstellungen der Geräte auszuprobieren.

Tipp 9: Aufnahmen mischen nicht vergessen

Insbesondere dann, wenn mehrere Spuren aufgenommen werden sollen, ist es wichtig, die Aufnahmen am Rechner anschließend abzumischen. Dabei geht man immer gleich vor: Die Aufnahmen werden probegehört (am besten über Studiokopfhörer oder Lautsprecher) und dann wird die Lautstärke an bestimmten Stellen angehoben oder abgesenkt. Auch ganze Spuren können aufeinander abgestimmt werden. Wie gut die Keyboard Aufnahmen am Ende wirklich werden, entscheidet sich in der Regel erst hier.

Tipp 10: Das perfekte Dateiformat wählen

Am Ende geht es nur noch um eines: Keine Fehler mehr machen. Wenn beim Keyboard aufnehmen alles geklappt hat, dann muss zum Abspeichern nur noch das ideale Dateiformat gewählt werden. Hier sind vor allem MP3, OGG und WMA beliebt. MP3 ist am gängigsten, dafür bietet OGG eine etwas bessere Klangqualität. WMA ist mittlerweile allerdings veraltet und sollte auf Grund der mangelhaften Tonqualität eher nicht mehr verwendet werden.


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