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Die Klaviatur und Tonleiter einfach erklärt

Tonleiter: Einfach erklärt

Tonleiter: Einfach erklärt

Du möchtest Klavierspielen lernen? Das ist wesentlich einfacher als man denkt. Das erste, was man dabei erlernen sollte, ist die Klaviatur – also die Anordnung der Tasten auf dem Instrument. Hier sieht man weiße und schwarze Tasten, die unterschiedliche Töne produzieren. Die Klaviatur unterscheidet sich bei Tasteninstrumenten nicht: Sie ist beim Klavier, beim Flügel, beim E-Piano und beim Keyboard genau gleich aufgebaut.

Dieser Artikel behandelt vor allem drei wichtige Themen: Die verschiedenen Tonschritte, was eine Oktave ist und wie eine Tonleiter aufgebaut ist. Hat man diese Dinge erst einmal verstanden, erlernt man weitere Techniken beim Klavierspielen wesentlich schneller und einfacher. Beginnen wir also mit dem Halbtonschritt und dem Ganztonschritt.

Halbtonschritte und Ganztonschritte

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Schritte, die von einem Ton zu einem anderen Ton führen können: Den Halbtonschritt und den Ganztonschritt. Zwischen zwei Tasten auf dem Klavier (die schwarzen Tasten mit eingerechnet) steht immer ein Halbtonschritt. Das bedeutet, dass man etwa von C auf D zwei Halbtonschritte (von C zu Cis und von Cis zu D) benötigt – einen Ganztonschritt also.

Hier direkt ein Vorgriff auf die Tonleitern: Die Dur Tonleiter (von C bis C etwa) besteht aus zwei sogenannten Tetrachorden. Das sind Viertonreihen, die durch einen Ganztonschritt (im Falle der C Dur Tonleiter von F zu G) getrennt sind. Die jeweiligen Viertonreihen sind gleich aufgebaut: Zwei Ganztonschritte, gefolgt von einem Halbtonschritt auf den weißen Tasten. So kann man jede beliebige Dur-Tonleiter herausfinden und bespielen.

Welche Tasten erzeugen welche Töne?

Wer noch nie ein Instrument gespielt hat, dem ist die klassische Tonleiter auf der Klaviatur möglicherweise fremd. Auch Gitarren besitzen eine andere Anordnung der Seiten (E – A – D – G – H – E), wobei die Tonleiter auf den Bünden am Hals der Gitarre identisch mit der eines Klaviers ist. Grundsätzlich stellen die weißen Tasten beim Klavier verschiedene Oktaven einer Tonleiter dar: C – D – E – F – G – A – H – C. Dazwischen finden sich die schwarzen Tasten.

Die Tonleiter mit ihren Tasten

Die Tonleiter mit ihren Tasten

Wie wir auf dem Bild sehen, können die schwarzen Tasten verschiedene Töne erzeugen. Diese Töne klingen zwar gleich, der Name unterscheidet sich jedoch anhand der Tonleiter-Art. Bei einer Dur-Tonleiter heißt die schwarze Taste zwischen C und D etwa „cis“, während dieser Ton bei einer Mol-Tonleiter „des“ genannt wird. Diese Tonleiter wird auf der ganzen Klaviatur wiederholt und endet in der Regel wieder mit einem C.

Die Klaviatur erklärt: Oktaven und Töne

Die Klaviatur bei einem Piano ist die Summe aller Tasten. Die Klaviatur setzt sich aus einer Aneinanderreihung von Oktaven zusammen. Das folgende Bild erläutert dieses System näher.

Dia Klaviatur mit ihren Tonleitern

Dia Klaviatur mit ihren Tonleitern

Auf der Klaviatur finden sich mehrere Tonleitern, die die selben Töne produzieren – lediglich um eine Oktave nach oben oder unten versetzt. Ein C der ersten Oktave auf der Klaviatur klingt wesentlich tiefer, als ein C auf der 3. Oktave. Auf diese Art und Weise lassen sich Akkorde und Töne in unterschiedlicher Höhe erzeugen. Die Tonleiter mit ihren Halb- und Ganztonschritten bleibt dabei immer gleich.


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