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Wie funktioniert ein Klavier?

Wie funktioniert ein Klavier?

Wie funktioniert ein Klavier?

Die Funktionsweise eines Klaviers ist für unerfahrene Menschen oft ein Geheimnis – dabei ist das Prinzip der Klangerzeugung bei einem akustischen Piano nicht kompliziert. Die Funktionsweise von elektrischen Instrumenten, etwa von einem Keyboard oder E-Piano, ist natürlich noch viel simpler: Hier wird der Klang von einem Lautsprecher erzeugt. Die Signale hierfür erhält der Lautsprecher von der sogenannten Sound Engine.

Grundsätzlich arbeiten diese Sound Engines in einem E-Piano oder einem Keyboard immer gleich: Das Spielen einer Taste auf der Klaviatur erzeugt eine Spannung – je nachdem, wie stark die Taste angeschlagen wird. Diese Spannung wird von der Sound Engine in ein Signal umgewandelt, das die Membran im Lautsprecher in Schwingung ersetzt. So wird der Ton bei einem Keyboard oder E-Piano erzeugt.

Bei einem Klavier oder einem Flügel geschieht die Erzeugung des Klangs vollkommen analog. Aus diesem Grund gehen wir in diesem Artikel auf die Details ein, wie ein Klavier überhaupt funktioniert, wie ein Klavier aufgebaut ist und wie der Klang sich beim Spielen entwickelt.

Die Grundzüge: Wie funktioniert ein Klavier?

Der Aufbau bei einem Klavier

Der Aufbau bei einem Klavier

Grundsätzlich ist ein Klavier zwar ein Tasteninstrument, der Schall rührt jedoch von der Schwingung einzelner Saiten her. Diese Saiten werden über einen Hammer angeschlagen, der wiederum von den einzelnen Tasten betätigt wird. Bei einem Klavier stehen die Saiten aufrecht im Corpus des Klaviers und werden von vorne angeschlagen, beim Flügel hingegen liegen die Saiten entlang des Klangkörpers und werden von unten angeschlagen.

Die Qualität der Saiten, die Qualität der Hammer, die Qualität der Tasten: All das entscheidet letztendlich unter anderem über die Klangqualität eines Instruments. Aus diesem Grund sollte ein Klavier oder ein Flügel auch regelmäßig gewartet und gestimmt werden. Starke Temperaturschwankungen oder eine zu hohe, bzw. zu niedrigere Luftfeuchtigkeit können diesen Mechanismus der Klangerzeugung negativ beeinflussen.

Von den Tasten über den Hammer zu den Saiten

Klaviertasten, Hämmer & Pedale

Klaviertasten, Hämmer & Pedale

Zunächst werden die Tasten auf der Klaviatur angespielt. Jede einzelne Taste (schwarz und weiß) verfügen über eine eigene Saite und einen zugehörigen Hammer. Beim Drücken einer Taste wird der Hammer, der zur entsprechenden Saite gehört, angehoben und wieder auf die Saite fallen gelassen. Dadurch wird die Saite in Schwingung versetzt und der Klang ist zu hören. Dieser entwickelt sich im Körper des Klaviers und dringt nach außen.

Die Polyphonie spielt hierbei also kaum eine Rolle, da das Klavier über unbegrenzt viele gleichzeitige Stimmen verfügt: So oft ein Hammer auf die Saite schlägt, so häufig kann ein Ton erzeugt werden. Bei einem Flügel wird die Saiten von unten angeschlagen. Je länger die Saiten, desto tiefer ist der Ton. Aus dieser Tatsache resultiert unter anderem die klassische Flügelform bei einem solchen Instrument.

Die Summe der Hämmer und Saiten im Inneren der Instrumente wird auch als „Spielwerk“ bezeichnet. Ein Hammer besteht dabei aus einem harten Holzkern, sowie einer festen Schicht aus Filzstoff, mit der der Hammer auf die Saite schlägt. Sowohl die Saiten bei einem Klavier oder einem Flügel, als auch die Hämmer können abnutzen und müssen entsprechend nach einiger Zeit ersetzt werden.

Welchen Einfluss haben die drei Klavier-Pedale?

Klavierpedale: Die Details

Klavierpedale: Die Details

Am unteren Ende des Klaviers finden sich in der Regel drei Pedale – es gibt jedoch auch Instrumente mit nur einem oder zwei Pedalen. Bei E-Pianos verhält es sich meist genau so, Keyboards haben naturgemäß überhaupt keine Pedale in das Instrument integriert. Fast jedes Keyboard verfügt jedoch über einen entsprechenden Anschluss, um ein Pedal anschließen zu können. Aber wie funktionieren die Pedale bei einem Klavier?

Ganz einfach: Die Pedale haben eigenen Namen und jedes davon beeinflusst das Spielwerk, bzw. die Saiten. Von links nach rechts heißen die Pedale Unachorda-Pedal, Sostenuto-Pedal und Forte-Pedal. Beim rechten Pedal (Forte) werden die Dämpfer von den Saiten angehoben, sodass der Ton auch nach dem Loslassen einer Taste noch nachklingt. Das linke Pedal (Unachorda) bewegt die Hämmer näher an die Saiten, sodass der Ton leiser und gedämpfter klingt.

Das mittlere Pedal (Sostenuto-Pedal, auch Steinway-Pedal oder Tonhalte-Pedal genannt) kann nicht nur gedrückt, sondern dann auch verhakt werden, sodass das Pedal unten bleibt. Hierdurch werden die gerade angehobenen Dämpfer auf den Saiten im Spielwerk des Klaviers oben gehalten, sodass der Pianist einzelne Töne halten kann, während die übrigen Tasten ganz normal auf Tastenanschläge und das Loslassen einzelner Tasten reagieren.


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