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Stage Piano Test 2018 – die besten Stage Pianos im Vergleich

Stage steht für Bühne und Piano für Klavier. Ein Stage Piano ist aber kein Klavier für die Bühne. Es ist ein digitales Musikinstrument, ausgerichtet für Ihren Musikauftritt auf der Bühne. Hierzu ist es kompakt, transportabel und qualitativ hochwertig. Es verfügt über eine Vielzahl von Sounds und Effekten, um im Liveauftritt unterschiedlichste Klavierklänge hochwertig darbieten zu können. Ein Stage Piano, in der Profi-Variante, ist für Berufsmusiker. Es verfügt über keine eigenen Lautsprecher, da on Stage die eigenen Verstärker und Musikanlagen die gewünschte Klangqualität und Lautstärke bieten.

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Der Markt bietet eine Fülle unterschiedlicher Stage Pianos. Markttests bieten Ihnen sinnvolle und unabhängige Informationen und unterstützen Sie, in Ihrer Entscheidungsfindung. Ob Einsteiger oder professioneller Auftritt – Casio, Kawai, Roland, Yamaha und Co. haben die perfekte Lösung.

Yamaha P 45B – Test

 

Yamaha bietet Ihnen mit dem P 45B im Preissegment unter 500 € ein Supergerät. Viele Tests zeichnen dieses portable E-Piano als bestes Einsteigermodell aus. Seine 88er Klaviatur ist mit der Hammermechanik ausgestattet und bietet zehn verschieden Klänge, darunter zwei Akustikflügel. P 45B liefert eine Polyphonie (Mehrstimmigkeit) mit 64 Stimmen und liegt damit im Standardbereich dieses Preissegmentes. Seine 11,5 Kilogramm und die kompakten Maße lassen dieses Digitalpiano schnell zu jedem Auftritt transportieren. Die eingebauten 2 x 6 Watt Lautsprecher sind für Standardklänge im Wohnzimmer ausreichend. Wenn Sie grandiose Flügelklänge lieben, können Sie über den Kopfhöreranschluss ein externes Lautsprechersysteme anschließen. Alles in allem bietet Yamaha mit dem P 45B hervorragende Digitalpiano-Qualitäten – zu einem erstaunlichen Preis.

Yamaha NP 12B – Test

Yamaha NP 12 Keyboard Test

Wenn Sie ein gutes, günstiges Gerät (unter 200 €) ohne Schnickschnack im eleganten Design suchen, sollten Sie sich den NP 12B von Yamaha ansehen. Mit 61 anschlagdynamischen Tasten ist er nicht üppig ausgestattet. Er besticht durch gute Klangqualitäten und einer Konzentration auf das Wesentliche. Zehn Sounds stehen zur Auswahl. Die One Touch Record Taste ermöglicht Ihnen einfachstes Aufnehmen Ihrer Musikstücke. Die Optik wirkt aufgeräumt und durchdacht. Ein Einstiegs- oder Anfängermodell für alle Freunde der Musik, die im Preiseinstiegssegment starten möchten. Yamaha bietet den NP 12B im Set mit Ständer und Kopfhörer an.

Roland FP 30 BKC – Test

In der Preisklasse um 700 € ist der FP 30 ein hervorragendes Instrument. Er besticht durch einen bewährten Roland-Sound, wobei schwache Bässe, von Kritikern, moniert werden. Das Design ist schlank und beleuchtete Sound- und Funktionstasten vermitteln Professionalität. Die 88 Tasten Hammermechanik-Tastatur ist hochwertig, glänzt durch geringe Spielgeräusche und ist mit Druckpunktsimulation und Ivory-Feel-Oberfläche ausgestattet. Dank des Twin-Piano Modus ist das gleichzeitige Spielen von zwei Personen an der Tastatur möglich. Ideal für Schüler und Lehrer. Insgesamt stehen 35 Sounds zur Verfügung, darunter sechs verschiedene Akustikpianos – ein ausgewogener Flügelklang ist garantiert. Optional bietet Roland einen passenden Ständer, der mit einer 3-fach Pedaleinheit ausgestattet ist.

Alesis Recital – Test

Kein anderes Stage Piano, in der Preisklasse 200 € – 300 €, bietet eine 88 Tasten Klaviatur mit Hammermechanik und Anschlagdynamik. Der Klang ist für ein Einsteigermodell angemessen und wirkt nicht künstlich erzeugt. Das Alesis Retail protzt nicht mit seiner Ausstattung und seinen Funktionen. Es konzentriert sich auf das Spielen oder Spielen lernen. Hierfür bietet es beispielsweise ein Übungsprogramm, in einer guten Qualität. Sinnvoll sind die leicht aktivierbare Aufnahmefunktion und der Twin-Piano Modus. Zwölf eingebaute Premium Klänge, gute 20 Watt Lautsprecher und blau unterleuchtete Funktionsschalter runden das gute Stage Piano ab. Die Optik wirkt schlicht (ohne Display), ist harmonisch gelungen und überzeugt durch eine gute Verarbeitung.

Classic Cantabile DP-50 RH E-Piano – Test

Classic Cantabile DP 50 E-Piano Test

Für Einsteiger und Fortgeschrittene eine gute Wahl. Es ist ein E-Piano, nicht kompakt und 51 Kilogramm schwer. Ausstattung: 88er Klaviatur mit Hammermechanik und Touch Response, 14 Sounds plus 13 Effekte, einfache Aufnahmefunktion und 32-fache Polyphonie. Das DP-50 RH bietet eine gute Klangqualität (2 x 15 Watt) und eine solide Rundumverarbeitung. Ideal für Einsteiger ist es mit der Twin-Funktion (4-händiges Spielen) sowie einem Takthalter (Metronom) ausgestattet. Wie ein gutes akustisches Klavier hat es drei Fußpedale. Dieses gute Digitalpiano ist als Set, zu einem Preis unter 600 €, erhältlich. Neben dem Korpus zählen ein Pianostuhl, Kopfhörer und eine Klavierschule dazu.

Entscheidung: Welche Arten von Stage Pianos gibt es und welche ist die richtige für dich?

Der Markt an digitalen Pianos ist vielfältig und die Grenzen zu den einzelnen instrumentalen Bezeichnungen fließend.

Stage Piano

Echte Stage Pianos sind etwas für Profis, die regelmäßig on Stage stehen und dem Instrument alles abverlangen. Manche Hersteller nennen ihre kompakten E-Pianos, für Anfänger und Fortgeschrittene, auch Stage Piano. Eine klare Abgrenzung gibt es nicht. Grundsätzlich zeichnen sich Stage Pianos durch folgende Merkmale aus:

  • Tastatur mit Hammermechanik
  • Gute Anzahl an Effekten und Sounds (konzentriert auf Piano)
  • Portabel, robust, kein Korpus
  • Keine internen Lautsprecher (in der Profi-Variante)
  • Externe Anschlüsse für den Stage-Bedarf
  • Kompakte E-Pianos

Sie sind nahezu baugleich mit Stage Pianos und auch auf der Bühne einsetzbar. Manche Lieferanten bezeichnen ihre E-Pianos als Stage Pianos. Trotzdem gibt es den (kleinen) Unterschied: Die Technik, Tastatur und Lautsprecher sind in einem schlankeren Gehäuse eingesetzt. Die oben genannten Merkmale treffen auch auf E-Pianos zu.

Keyboards

Sie sind portabel, wie Stage- und kompakte E-Pianos. Allerdings ist ihre Musikausrichtung eine andere. Die Konzentration liegt nicht auf den Klaviersound, sondern auf Sounds, Effekte und verzerrter Musik. Das ist nicht negativ gemeint. Keyboards sprechen einen anderen Musikanspruch an.

Was für wen?

Wenn Sie Einsteiger sind, ist eine qualitativ hochwertige Tastatur wichtig, um das Anschlagverhalten zu üben. Zudem sollten ein Kopfhöreranschluss und ein Lernprogramm vorhanden sein. Empfehlenswert ist eine Twin-Tastatur, die das gemeinsame Lernen mit dem Musiklehrer ermöglicht. Hier kommt das Yamaha P 35B ins Spiel. Es ist aus Kunststoff, leicht (11 Kilogramm) und einfach zu bedienen, da es sich auf die notwendigen Funktionen beschränkt. Die beiden 6 Watt Lautsprecher liefern einen guten Klang fürs Wohnzimmer. Es bietet zehn verschiedene Klänge, darunter zwei E-Pianos und zwei Kirchenorgeln. Der passende Ständer ist der Yamaha L-85.

Für Fortgeschrittene ist ebenso die Qualität der Tastatur eines der wichtigsten Kriterien. Hammertechnik, Ivory Touch, Druckpunktsimulation, Anschlagdynamik und 88er Klaviatur sind die Keywords. Das Kawai MP 7 liefert mit der Response Hammer 2 (RH 2) Tastatur die perfekte Lösung. Die Gewichtung der Tasten ist wie bei einem akustischen Flügel. Die Anschlagdynamik lässt sich sechsfach einstellen. Optisch imponiert das MP 7 mit einem Metallgehäuse und seitlichen Holzteilen. Die Anschlüsse sind überzeugend und beinhalten eine vollständige MIDI-Sektion zur direkten Verbindung mit einem Computer. Kenner schätzen den erstklassigen Piano- und Orgelklang und die weitreichenden Effekte und Sounds. Kawai hat das MP 7 für die Bühne konzipiert. Das merkt man.

Für Kinder stellen sich andere Anforderungen an das Instrument. Es muss leicht bedienbar sein und einen guten Klang abgeben – das motiviert. Kindgerechte Abmessungen sind so wichtig, wie ein fester und sicherer Stand.

Das Digitalpiano

Artesia FUN-1 kommt den Anforderungen am nächsten. Es hat 61 anschlagdynamische Tasten, verfügt über acht Sounds (Instrumente und Tierstimmen) und Anschlüsse für Laptop und Kopfhörer. Zum Lieferumfang gehört eine Sitzbank, Pedal und ein Kopfhörer. Das FUN-1 ist in den Farben hellblau, weiß und pink zu haben.

Stage Piano – welche Kaufkriterien gibt es?

Der Kauf eines Stage Pianos ist mit einer größeren Geldausgabe verbunden. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, was Sie langfristig benötigen.

Kompatibilität & Anschlüsse

Zu den wichtigsten Schnittstellen zählen die Audioausgänge. Ausreichend sind zwei Klinkenbuchsen als stereophonem Line Out. Für Auftritte ist ein zweiter Stereoausgang sinnvoll. Dieser erlaubt, über das Mischpult leichter Einfluss auf die Qualität zu nehmen. Zur Standardperipherie zählen der Kopfhörer- und Pedalanschluss sowie eine USB Schnittstelle. Je nach Einsatz ist der MIDI (in/out) notwendig, um Computer oder Verstärker anzuschließen. Für Auftritte eignet sich eine Mikrofonbuchse.

Ausstattung

Neben einer höhenverstellbaren Pianobank benötigen Sie einen guten Kopfhörer, für zeitunabhängiges Musizieren. Ein passender Ständer schafft einen sicheren Stand und kann optisch reizvoll wirken. Für den Transport zur Musikschule oder Auftritt eignen sich Taschen oder Boxen aus Metall. Sie bieten Schutz und erleichtern den Transport. Eigentlich zum Standard zählend, sollten Sie prüfen, ob ein Notenhalter vorhanden ist.

Funktionsumfang & Bedienelemente

Das Metronom ist gerade für Einsteiger eine sinnvolle Funktion. Es ist ein Taktgeber, der ein eingestelltes Tempo vorgibt. Mithilfe der Dual-Funktion lässt sich per Knopfdruck eine zweite Stimme zufügen. So erklingen zwei Instrumente gleichzeitig. Ein Recorder dient zur Aufnahme von Musikstücken. Als mehrspuriger, ist er als Sequenzer einsetzbar, um verschiedene Tonfolgen zu speichern. Über die einstellbare Anschlagdynamik definieren Sie, wie hart/weich eine Taste zu drücken ist, um eine bestimmte Lautstärke zu erreichen.

Ein gutes Display erleichtert den Überblick und die Orientierung im Dschungel der Funktionen. Über Schalter oder Buttons erfolgt ein direkter Zugriff auf die Sounds. Feineinstellungen oder Justierungen erfolgen über Regler oder Drehknöpfe. Die Anzahl der Bedienelemente ist abhängig vom Funktionsumfang und kann einiges an Übung abverlangen.

Tastaturumfang

Üblicherweise sind E-Pianos mit 61, 76 oder 88 Tasten ausgestattet. Für Anfänger sind die unteren Klaviaturen ausreichend. Fortgeschrittene greifen auf die 88er Tastatur zurück – dies entspricht dem Standard von akustischen Klavieren.

Anschlagsdynamik & Art der Tastatur

Die Anschlagdynamik ermöglicht, durch harte oder weiche Anschläge unterschiedliche Töne zu erzeugen. Sie ist für eine dynamisch gestaltete Klaviermusik unentbehrlich. Für ein authentisches und realistisches Klaviergefühl ist die Hammermechanik notwendig. Raffinierte Technik simuliert, was einen Ton beim akustischen Klavier erzeugt: ein Filzhammer, der auf die Saite schlägt. Noch besser ist die Graded Hammer Tastatur. Hier sind, wie beim Flügel, die tieferen Töne stärker gewichtet, als die höheren. Die Qualität der Tastatur ist für viele professionelle Musiker DAS Kriterium für ein gutes Stage Piano.

Qualität

Qualität hat ihren Preis. Gerade für Anfänger gilt, dass mit steigendem Können die Leistung minderwertiger Geräte schnell an die Grenzen kommt und die Spielfreude darunter leidet. Achten Sie auf die Tastatur: 88 gewichtete Tasten. Der Sound sollte durch ein Multisample-Verfahren generiert sein. Dies verspricht einen erstklassigen Klang. Wichtig ist die Bedienbarkeit. Was nützen viele Funktionen, wenn sich diese kompliziert ausführen lassen. Nicht der Preis ist ausschlaggebend. Testen Sie das Instrument – es muss zu Ihnen passen.

Zweck

Wer mit seinem Piano viel unterwegs ist, benötigt ein kompaktes, tragbares Instrument. Anfänger haben andere Ansprüche als Profimusiker. Ein Konzert im Wohnzimmer bedarf anderer Lautsprecher, als ein Auftritt in einer Konzerthalle – ganz zu schweigen von der Technik und den Anschlüssen. Der Markt für Stage Pianos bietet für jeden Zweck die passende Lösung. Hilfestellungen leisten Online-Ratgeber und unabhängige Tests.

Stage Piano oder Keyboard oder E-Piano? Was sind die Unterschiede und was sind die Gemeinsamkeiten?

Stage Pianos, im eigentlichen Sinn, sind digitale, kompakte Pianos und speziell für die Bühne konstruiert. Sie haben eine hochwertige, gewichtete Tastatur, sind robust und technisch für den Live-Auftritt ausgerüstet. In der Regel verfügen sie, im Vergleich zum E-Piano, über eine höhere Bandbreite an Sounds und Effekten. Sie sollen beim Live-Auftritt möglichst viele Musikvarianten abdecken. Der Begriff Stage Pianos ist nicht geschützt und so ist es eine Ermessenssache der Hersteller, Ihrem Kind einen Namen zu geben. Optisch unterscheiden sich Stage Pianos von kompakten E-Pianos kaum. Jedoch sind Letztere ehr für den Hausbetrieb gedacht. Anders die Keyboards, bei denen der Piano-Klang nicht im Vordergrund steht. Sie sind mit hunderten von Sounds und Effekten ausgestattet und sprechen andere Musikrichtungen an. Ihre Klaviatur ist leichtgängig, nicht gewichtet und bietet 61 oder 76 Tasten.